Die Teilnehmer werden zufällig einer Untersuchungsgruppe zugeteilt, sodass unterschiedliche Merkmale wie Alter, Geschlecht oder soziale Herkunft möglichst gleichmäßig auf die Gruppen verteilt sind. Die Idee dahinter ist, dass so vermieden wird, dass die Untersuchungsgruppen von vornherein biased sind.
Ein Beispiel: Eine Studie möchte untersuchen, welchen Einfluss eine Fortbildung auf die Fähigkeiten, mit Social Media umzugehen, haben. Dazu werden zwei Gruppen gebildet; eine Gruppe bekommt die Fortbildung, die andere nicht. Wenn nun aber beispielsweise alle Teilnehmer unter 30 in der Fortbildungs-Gruppe versammelt wären, würden die Ergebnisse verzerrt. Denn schließlich kann am Ende niemand sagen, ob die Gruppe besser mit Social Media umgehen konnte, weil sie die Fortbildung bekam oder weil schlicht viele junge Menschen darin waren, die mit sozialen Medien aufgewachsen sind.
Um das zu verhindern, werden die Teilnehmenden zufällig auf die Gruppen verteilt. Wenn die Anzahl der Teilnehmenden groß genug ist, wird so effektiv verhindert, dass es zu Biases kommt.



